Die Anforderung: den bestehenden Shop anpassen und Verbesserungen vornehmen, damit die Sichtbarkeit des Shops erhöht wird.

 

Der Projektverlauf: Ein sehr spannendes Projekt, ein Nischenshop. Dies empfand ich als Herausforderung, zumal ich mit dem klassischen Bau noch nie in Berührung gekommen bin. Nach einer kurzen Unterhaltung mit Danny Andres und der technischen Untersuchung des Shops kam ich zu dem Schluss, dass hier sehr viel Potenzial schlummert.

Der Beginn war geprägt von sehr viel Recherche. Danny erzählte mir, wo er mit dem Shop hin will, welchen Umfang an Artikeln er plant. Dies galt es von Anfang an zu berücksichtigen. Gefühlt tat sich lange nichts, aber so ist das mit Recherche- und Denkarbeiten: man sieht sie nicht, dennoch fressen sie enorm viel Zeit.

Nach einiger Zeit kam ich zu dem Schluss, dass das Shopware System hier das richtige wäre. Es ist betriebssystemunabhängig, bietet eine Menge Erweiterungsmöglichkeiten, bietet kostenlose Themes und außerdem enorm viel Anpassungsmöglichkeiten über den offenen Code. Wichtig war auch, dass das Shopsystem grundsätzlich kostenlos genutzt werden kann und daher keinerlei Risiko beinhaltete. Den Support von Shopware kann ich an dieser Stelle lobend erwähnen – auch als sie wussten, dass wir uns zunächst für die Community Edition (=kostenlos) entscheiden würden, standen sie immer mit Rat und Tat an unserer Seite.

Als eine große Herausforderung hat sich das alte Shopsystem erwiesen. Hier wurde auf WooCommerce gesetzt. Da ich nicht alle 131 Artikel händisch von einem System ins nächste übertragen wollte, musste eine Lösung her. So kaufte ich mir ein Plugin, welches WooCommerce mit einer Export-Funktion ausstattete. Dies erlaubte mir große Datenmengen in kurzer Zeit zu verarbeiten. Anstatt also von null an zu beginnen, mussten die Daten nur in ein einheitliches Format gebracht werden.

Während dieser Arbeiten mussten die Produktbilder ebenso angepasst werden. Hier galt es Grundsatz-Arbeit zu erledigen. Alle Bilder komprimieren (damit der Shop schneller lädt) und google-freundlich umbenennen. Dank Photoshop war diese Arbeit innerhalb von einem Arbeitstag erledigt.

Nun waren alle Produktbilder korrekt und auch alle Daten eingepflegt. Jetzt galt es den Shop grundsätzlich fit zu machen.

Das heißt:

  • Kategorisierungen vornehmen und die Produkte passend zuordnen
  • Diverse Plugins installieren und konfigurieren, um den Shop so komfortabel wie möglich zu gestalten
  • Alle Textbausteine den eigenen Bedürfnissen anpassen
  • Alle eMail-Vorlagen anschauen und ggf. Anpassungen hinsichtlich der Userfreundlichkeit vornehmen
    • An diesem Punkt war ich ehrlich erschrocken, wie steif und behördenhaft manche Vorlagen von Shopware geschrieben waren.
  • Zahlungsanbieter einbinden und die Konten miteinander verknüpfen
  • Testbestellungen durchführen, um den Prozess so einfach wie eben möglich zu gestalten

Da der Shop direkt mit dem eBay Shop verbunden werden sollte, brauchten wir auch einen Anbieter, der sich direkt ins Shopsystem integriert und Produktanpassungen auf eBay mit wenigen Klicks erledigt. Diesen Anbieter fanden wir im Magnalister, welcher nach einiger Zeit an Einrichtung das Leben von Shopbetreiber Danny Andres erleichtert.

Insgesamt verlief das Projekt durchweg positiv – ich habe sehr viel dabei gelernt.

Sie wollen auch ein Shopsystem einrichten und benötigen dabei Hilfe? Aber gerne, fragen Sie mich einfach an.

 

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